Jugendwerk der AWO Hessen-Süd
Erleben, Entdecken, Begegnen

UK, YMCA

Zwischenbericht – Teil I meines Abenteuers

Nun ist es schon ein halbes Jahr her, dass ich mit meinem vollgepackten Koffer ins Flugzeug gestiegen bin und mich auf den Weg nach London ins vereinigte Königreich begeben habe, um hier eins, der wohl schönsten und aufregendsten Jahre meines Lebens, zu absolvieren.

Im Rückblick ist es unglaublich, wie schnell der erste Teil meines Europäischen Freiwilligendienstes vorübergegangen ist. Gerade sitze ich noch mit all meinen Sorgen und Ängsten im Flugzeug und kurz darauf schreibe ich schon einen Halbjahresbericht. Plötzlich spricht man nicht mehr davon, wie lange man schon da ist, sondern erzählt wie kurz man nur noch da ist, und wünscht, es wäre mehr.

Aber ich habe die vergangenen sechs Monate definitiv genutzt:

Wie wahrscheinlich alle Freiwilligen, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben für eine längere Zeit von zuhause wegbegeben, hatte natürlich auch ich viele Ängste zu Beginn. Ich wusste nicht, was mich als Freiwilliger des German YMCA (Young Men‘s Christian Association) erwartet, war mir nicht sicher, ob ich den Aufgaben mit meinen jungen 18 Jahren gewachsen war und mich soweit von zuhause entfernt wohl fühlen werde. Dennoch war ich aber auch gespannt und freute mich darauf, bald in einer Weltstadt zu leben. So startete ich also mit gemischten Gefühlen am 28.August 2019 aus dem kleinen, überschaubaren Saarland in die 9-Millionen-Metropole an der Themse.

Doch kaum war ich angekommen, lösten sich meine Sorgen regelrecht auf und machten Platz für großartige Erlebnisse in einer atemberaubenden Stadt. An meinem Arbeitsplatz gab man mir sofort das Gefühl, willkommen zu sein. Ich traf hier aber nicht nur auf freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter, die jederzeit ein offenes Ohr für Fragen und Probleme haben, sondern mich erwarteten auch drei Mitfreiwillige, mit denen ich in den letzten Monaten mehr als nur die Arbeitszeit verbrachte. Inzwischen sind wir schon zu einem richtigen Team und Freunden geworden. All die Erfahrungen mit Freunden zu teilen, macht es noch schöner. Dementsprechend leicht viel es mir, mich auf der Insel einzugewöhnen.

Meine Wohnung teile ich mir mit einem der anderen Freiwilligen. Wir bewohnen eine 2-Zimmer-Wohnung im gleichen Gebäude, in dem wir auch arbeiten. Eine bessere Lage in der Stadt ist für einen Freiwilligendienstler nur schwer vorstellbar, denn unsere Unterkunft befindet sich im Zentrum Londons, in Paddington.

Wenn wir gefragt werden, was wir denn beruflich in unserem Freiwilligendienst machen, schauen wir uns oft gegenseitig an, lachen und beginnen dann einen zehnminütigen Vortrag über den wahrscheinlich vielfältigsten Arbeitsplatz, den man sich nur vorstellen kann, zu halten. Das German YMCA ist eine Chartityorganisation, weshalb es neben internen Tätigkeiten auch externe Projekte unterstützt, in denen wir mitarbeiten dürfen. Intern haben wir neben Officearbeit, in der wir unter anderem eigenen Projekten nachgehen können, vor allem drei große Aufgabenfelder, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Als Organisation, die sich besonders in vergangenen Jahren darauf verstand, eine Hilfe für deutsche Auswanderer zu sein, haben wir viele Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum, aber auch aus allen anderen Teilen der Welt. Für diese Mitglieder wird ein wöchentliches Programm zusammengestellt, bei deren Durchführung wir beteiligt sind. Manche der Mitglieder werden von den Freiwilligen auch zuhause besucht, da sie nicht mehr mobil sind und es ihnen daher nicht möglich ist, am Programm teilzunehmen.  Zeitlich vermittelt das German YMCA auch Au-Pairs und bietet ihnen Unterstützung an. Um die Zeit der Au-Pairs so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten, organisieren wir Freiwilligen ein Freizeitprogramm, an dem wir auch selbst teilnehmen können. Auf diesem Weg sehen wir Musicals, die unfassbar gut sind, singen bei einer Karaokenight, unternehmen Tagesausflüge oder besichtigen beispielsweise den Buckingham Palace. Mittwochs morgens findet darüber hinaus noch eine deutschsprachige Mutter-Kind-Gruppe statt, bei der wir mithelfen. Durch die externen Projekte ist es uns möglich, in einer Krankenhauscafeteria zu helfen, eine Organisation, die mit Menschen mit Lernbehinderungen arbeitet, zu unterstützen, in einer Grundschule einen „After-school-club“ zu geben, beim Holocaust-Survivor-Center tätig zu sein und Lebensmittel an Obdachlose und Bedürftige zu verteilen, bei einer Aktion, die mit der in Deutschland bekannten „Tafel“ vergleichbar ist. Diese Vielfältigkeit lässt keine Langweile aufkommen und trägt dazu bei, dass man sich in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt oder neue Fähigkeiten entdeckt.

Zusätzlich wurde mir sogar die Möglichkeit angeboten, einen Sprachkurs zu belegen, um mein Englisch zu verbessern. Eine meiner größten Ängste waren sprachliche Probleme, da ich nur drei Jahre Schulenglisch hatte. Doch sprachliche Fähigkeiten entwickeln sich enorm schnell, sobald man gezwungen ist diese Sprache zu sprechen.

Auch Heimweh ist nur selten ein Problem, da London ein so großes Freizeitspektrum bietet, dass keine Zeit bleibt, um darüber nachzudenken, was zuhause wäre. Außerdem vergeht die Zeit hier sehr schnell. Trotzdem möchte ich nicht leugnen, dass es diese Momente gibt, in denen man sich wünscht seine Familie zu sehen, Freunde zu treffen oder noch einmal in die Schule zu gehen. Umso wichtiger ist es an diesen Tagen einen Freund zu haben, der einen wieder daran erinnert, wie toll und einzigartig die Gelegenheit dieses Jahres ist und einen dann mit in den Pub schleppt, denn sobald man wieder etwas unternimmt, vergisst man auch das Heimweh. Ich bin dankbar diese Freunde hier in meinen Mitfreiwilligen gefunden zu haben, mit denen ich nicht nur die schönste Stadt Europas erkunde, sondern auch andere Teile des Vereinigten Königreiches bereisen kann.

Der Begriff „Abenteuer“ fasst meinen Freiwilligendienst in London ganz gut zusammen und noch ist es glücklicherweise nicht rum. Es liegen noch weitere fünf spannende und außergewöhnliche Monate vor mir, in denen ich auch noch die letzten Winkel der englischen Hauptstadt erforschen möchte, aber vor allem noch weitere Städte der europäischen Insel besichtigen will.

Jedem, der noch zweifelt, kann ich nur sagen, wie sehr sich dieser mutige Schritt lohnt. Es ist nicht nur eine sprachliche und kulturelle Bereicherung, sondern auch ein Lernprozess über sich selbst, über Kommunikation, zwischenmenschliche Interaktion und ein riesiges Erlebnis. Dieses Jahr ist eine einmalige Chance, für die ich sehr dankbar bin, und eine Entscheidung, die ich jederzeit ohne Zögern nochmal so treffen würde!

Best wishes von der Themse,

euer Jan

Persönlicher Tipp: schreibt bevor ihr losfahrt einen kurzen Brief an euch selbst und öffnet ihn nach der Hälfte bzw. lasst ihn euch dann erst von der Entsendeorganisation zusenden. Es ist interessant und zugleich auch lustig eure Erwartungen und Befürchtungen, die ihr jetzt noch habt, mit der Realität zu vergleichen. Zusätzlich könnt ihr euch auch nochmal selbst daran erinnern wie großartig diese Chance ist und wie sehr ihr es genießen wollt!

 

 

Spanien, Universidad Autónoma Madrid                                                                                                         

 Vier Monate in Madrid – ein Zwischenbericht

Dominik Jordan, 20 Jahre alt, Europäischer Freiwilligendienst in Madrid, Spanien                                                     


¡Hola auPromentors der spanischen Hauptstadt! Es ist kaum zu glauben, aber die Hälfte meines Freiwilligendiensts ist leider schon vorbei. Vier Monate absolviere ich bereits mein ESC an der Universidad Autónoma Madrid und habe es bisher noch keinen Tag bereut. Mein Projekt könnte vielfältiger nicht sein und jeder Tag ist ein bisschen anders. Die meiste Zeit verbringe ich mit Student*innen mit geistiger Behinderung des PROMENTOR-Programms. PROMENTOR ist eine Kooperation der Universität Autónoma Madrid (UAM) und der Fundación Prodis, eine NGO, die sich auf Menschen mit geistiger Behinderung spezialisiert hat. Ziel des von der UAM anerkannten Programms ist es, jungen Menschen mit geistiger Behinderung ein Studium an einer Uni zu ermöglichen, sie auf die Arbeitswelt vorzubereiten und sie in den meisten Fällen direkt in eine Firma zu integrieren. Meine Aufgabe ist es, die Lehrer*innen und die insgesamt 30 Student*innen in den Klassen zu unterstützen. Besonders viel Spaß macht mir der Englischunterricht, den ich eigenständig gestalten und durchführen darf. Aber auch in anderen Fächern werden mir viele Freiräume gelassen, sodass ich eigene Projekte umsetzen kann. So plane ich für das Fach “Perfiles Profesionales”, in dem es um verschiedene Berufsbilder geht, derzeit ein Journalismus-Projekt. Die wahrscheinlich beste Klasse ist “Habilidades Emocionales”, eine Art offene Gesprächsrunde, an der auch Lehramtsstudent*innen der UAM teilnehmen und in der wir über unsere Emotionen sowie diverse soziale und gesellschaftliche Themen sprechen. Neben dem normalen Unterricht durfte ich auch schon einige Ausflüge und Betriebsbesichtigungen begleiten. Ab nächster Woche wartet bereits eine neue Herausforderung auf mich. Zweimal wöchentlich werde ich zwei Student*innen bei ihrem Betriebspraktikum an der Uniklinik begleiten. Eine Studentin wird ihr Praktikum an der Rezeption der Abteilung für Menschen mit Down-Syndrom absolvieren, worauf ich sehr gespannt bin.

Neben dem PROMENTOR-Programm bin ich zweimal wöchentlich für zwei Stunden im Altenheim auf dem Campus, wo ich zusammen mit anderen Student*innen verschiedene Aktivitäten, wie z.B. Brettspiele oder Ballspiele, durchführe. Vor allem die Gespräche mit den Senior*innen sind sehr interessant. Zudem unterstütze ich das “Oficina de Acción Solidaria y Cooperación” bei Events und berichte dort z.B. über meinen Freiwilligendienst.

Santander Anfang Dezember absolvierte ich mein On-Arrival Training in Corconte, ein kleines Dorf in Kantabrien im Norden Spaniens. Zuvor habe ich immer    nur gehört wie schön der Norden ist, doch durch das Seminar konnte ich die beeindruckenden Landschaften zum ersten Mal selbst erleben. Besonders gut gefallen hat mir der Ausflug nach Santander. Das Seminar war sehr intensiv, aber eine unvergessliche Erfahrung. In fünf Tagen habe ich sehr viel gelernt und motivierte junge Menschen aus ganz Europa kennengelernt. Da viele ihr ESC ebenfalls in Madrid absolvieren, treffen wir uns regelmäßig und unternehmen sehr viel gemeinsam. Im März haben wir bereits eine Reise nach Zaragoza geplant.

In Madrid selbst habe ich mich sehr schnell eingelebt. Bei meinem ESC habe ich mich bewusst für Spanien und für Madrid entschieden. Bereits bei meinem ersten Besuch habe ich mich in die Stadt verliebt. Die Wohnung im Zentrum Madrids teile ich mir mit einem Studenten aus Uruguay und einer Freiwilligen aus Italien aus einem anderen Projekt. Zuhause, in meinem Projekt, mit Freunden und den anderen Freiwilligen spreche ich ausschließlich Spanisch, sodass ich schon sehr viel dazugelernt habe. Da ich schon vorher viel mit Muttersprachlern gesprochen habe und durch den Spanisch Leistungskurs sehr gut vorbereitet wurde, gab es, entgegen meiner Erwartungen, sprachlich kaum Probleme. Derzeit absolviere ich zudem einen C1-Sprachkurs in der Sprachschule der UAM.

Die Arbeit mit den Student*innen erfüllt mich jeden Tag aufs Neue. Es gibt nichts Schöneres als täglich mit einem Lächeln und einer Umarmung begrüßt zu werden. Jegliche Berührungsängste und Stereotypen gegenüber Menschen mit geistiger Behinderung sind bereits in den ersten Tagen verflogen. Ich wurde von allen sprichwörtlich mit offenen Armen empfangen und erfahre jeden Tag Wertschätzung für meine Arbeit im Projekt. Das ESC ermöglicht es mir, ganz neue Perspektiven kennenzulernen und Menschen zu treffen, die ich sonst wahrscheinlich nie kennengelernt hätte. Die Behinderung spielt dabei überhaupt keine Rolle. In meinem Projekt wählen wir auch nicht den Begriff Behinderungen („discapacidades“), sondern sprechen von Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten („capacidades diferentes“), sprich von Menschen wie du und ich. Statt ständig die Schwächen zu unterstreichen, werden vielmehr die Stärken jedes Einzelnen hervorgehoben und weiter gefördert. Europäische Werte, wie Solidarität und Toleranz, existieren in meinem Projekt nicht nur auf dem Papier, sondern werden tagtäglich gelebt. Das ESC ist eine sehr prägende Erfahrung, die ich nicht missen möchte. Dass ich nach vier Monaten noch genauso motiviert wie am ersten Tag bin, zeigt mir, dass ich mich für das richtige Projekt entschieden habe. In diesem Sinne; Viele Grüße aus Madrizzz! ¡Hasta luego!

Dominik

Weitere Erfahrungen und Infos zum Projekt in meinem ESC-Blog (auf Spanisch): www.evsmadrid.wordpress.com/

 

 

Norwegen, Ung i Midtdalen

On-arrival seminar and everyday life

Manuel Bild Blog

Hei,

Now are already the first 1, 5 months in Norway over! Maybe it`s because of the many kind people and the wonderful place it seems like the time just flies away?!

After 2 weeks in Norway we had a really amazing On-Arrival Seminar for one week in Balestrand. We, 28 volunteers from countries all over Europe, who now works in Norway, had the possibility to get to know each other and our different projects, we got some information about the Erasmus+ Program, learned more about Norwegian Culture and History and the City of Balestrand. After one week, getting many new friends and funny experiences we had to say good bye to each other. But we will visit each other and get the chance to explore Norwegian places.

Also the work in the Youth-Houses gets easier every day. We get to know the teenager better and also get a kind of routine, although every day is really different. For example last Wednesday we had an Offline-Evening (everybody had to put her/his phone in a box and was not allowed to use it). So every morning I wake up looking forward to a nice day, with many new experiences!

We have now about 30 cm of snow and I really like the atmosphere of the snow and the first Christmas decoration, even though the bike ride to the Norwegian classes is not so easy every day. (but funny!).

Looking forward to have a great time, Best Regards and «ha det bra»,

Manuel

 

Für weitere Beiträge von Manuel schaut gerne auf: https://www.ungimidtdalen.no/blogg/

 

Ein Rückblick auf meine Zeit in Frankreich

Pia Lukanz, 20 Jahre alt, Europäischer Freiwilligendienst in Elbeuf, Frankreich

Bild Bericht

Der Abschied fällt uns allen so schwer. Schließlich stehen all unsere Koffer fertig gepackt im Flur unserer Wohnung und einige von uns warten schon am Flughafen auf ihrer Flieger zurück nach Hause. Auch ich lade schweren Herzens meine Taschen ins Auto, um zurück nach Deutschland aufzubrechen und ich kann noch nicht glauben, dass unsere gemeinsame, so erfüllte Zeit hier jetzt zu Ende geht.Ein Jahr lang habe ich zusammen mit vier anderen Europäischen Freiwilligen hier in Elbeuf, einer kleinen Stadt in der Normandie in Nordfrankreich, gelebt und es fühlt sich an, als ob wir zu einer Familie geworden sind durch all die Momente die wir geteilt haben, was andererseits aber sicherlich auch an der unglaublichen Herzlichkeit und der willkommenheißenden Atmosphäre liegt, mit der wir in unserer Organisation empfangen und behandelt wurden.Die Organisation, in der wir unseren Freiwilligendienst absolviert haben, heißt MJC (,,Maison de Jeunesse et de la Culture‘‘). Die MJC ist eine gemeinnützige Organisation, die außerschulische Bildung fördert und ein Ort der Begegnung ist. Ihr Ziel ist die Entwicklung von aktiver Bürgerschaft in der lokalen Bevölkerung. Um dieses Ziel zu erreichen, wird hier ein breit gefächertes Angebot an bildenden, sozialen und kulturellen Aktivitäten auf die Beine gestellt, zu denen jeder, d.h. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Zugang hat.Dementsprechend hatte ich als Freiwillige vielfältige Aufgaben und einen sehr abwechslungsreichen ,,Stundenplan‘‘, den ich am Anfang meines Jahres zusammen mit meiner Tutorin erstellt habe. In den grundsätzlichen 30 Stunden Freiwilligenarbeit pro Woche (wobei diese immer ein bisschen variiert haben, je nachdem, ob irgendein besonders Event stattgefunden hat), habe ich hauptsächlich bei der Hausaufgabenbetreuung von Schulkindern mitgearbeitet und Französischkurse für Migranten mit vorbereitet und zusammen mit Ehrenamtlichen unterrichtet, was mir total viel Spaß gemacht hat. Außerdem habe ich bei der Umsetzung von Freizeitaktivitäten für Kinder mitgewirkt. Zum Beispiel haben wir zusammen im Garten der MJC gearbeitet und an handwerklichen und naturwissenschaftlichen Workshops teilgenommen. Jede Woche habe ich auch 4 Stunden selbst an einem Französischkurs teilgenommen, um die Sprache zu lernen, was für mich sehr hilfreich war, denn zu Beginn meiner Zeit in Frankreich konnte ich kein einziges Wort Französisch, was sich aber glücklicherweise schon bald änderte.Zusammen mit den anderen Freiwilligen habe ich in Schulen und Infoveranstaltungen über den Europäischen Freiwilligendienst informiert, sodass noch viel mehr junge Leute auch von der großartigen Möglichkeit erfahren und davon profitieren können, was die Europäische Union uns bietet.Außerdem haben wir an Filmprojekten teilgenommen und haben internationale Abende und Workshops in der MJC organisiert, zum Beispiel haben wir Gerichte aus der ganzen Welt zusammen gekocht und zusammen getanzt, wir haben bei einem internationalen Theaterstück mitgespielt, und wir hatten die Möglichkeit unser eigenes Projekt zu planen und zu realisieren.Wir haben viele Ausflüge gemacht um die Umgebung, unsere neue Heimat, so gut wie möglich kennenzulernen, wozu wir 5 auch sehr oft unsere freien Wochenenden genutzt haben. Unsere Urlaubstage haben wir hauptsächlich dazu genutzt zu reisen, in andere europäische Länder und Länder außerhalb Europas, und natürlich durch Frankreich. Besonders cool daran war, dass wir auf den beiden Seminaren, dem ,,on-arrival‘‘ und dem ,,mind-term‘‘ Seminar, viele andere Europäische Freiwillige kennengelernt haben, von denen jeder aus einem anderen Projekt irgendwo aus Frankreich kam. So hatten wir in fast jeder Region oder Stadt, die wir besuchen wollten, Freunde bei denen wir wohnen konnten, was das Reisen in Frankreich sehr viel einfacher und schöner gemacht hat. Gleichzeitig haben wir Freundschaften geschlossen mit Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und ich kann sagen, dass ich in fast jedem Europäischen Land Freunde habe, die ich zwar nicht jeden Tag sehe, aber bei denen ich mir sicher bin, dass es eine besondere Freundschaft ist und man sich sicher sein kann, dass man beim anderen immer willkommen ist.Während meines Freiwilligendienstes habe ich interkulturellen Austausch gelebt und bin in eine andere Kultur eingetaucht. Ich habe ich meine Perspektive gewechselt und habe Europa, die Welt und vor allem auch mich selbst und meine eigene Kultur aus einem anderen Blickwinkel betrachtet. Ich habe erlebt und gelernt zu unterscheiden wie es ist, einen Ort als Fremder, als Tourist oder als Einwohner zu erleben. Meine Zeit als Freiwillige des Europäischen Solidaritätskorps hat mir meine Rolle und Möglichkeiten, die ich als Mitglied der Europäischen Gemeinschaft habe, bewusst gemacht.Ich hatte die Möglichkeit viele neue Dinge auszuprobieren und habe viel Neues gelernt, ich habe unglaublich nette Menschen getroffen und habe mich selbst besser kennengelernt. Ich habe eine Menge Erfahrungen gesammelt, für die ich unendlich dankbar bin und nicht missen möchte. Dieses Jahr war so erfüllt und ein ganz besonderes Jahr für mich, das für immer eine wichtige und wunderschöne Erinnerung sein wird.Wenn du auch Lust hast einen Schritt in eine neue Richtung zu gehen, etwas für einen guten Zweck tun möchtest, und einer neuen Erfahrung und Veränderung offen gegenüberstehst, dann zögere nicht länger auch diese einmalige Chance zu nutzen. Ich habe sie genutzt und so viel gewonnen.Und als allerletztes noch einmal ein ganz besonders dickes Dankeschön an alle, die mir dieses Jahr ermöglicht haben und es so eine tolle Erfahrung haben werden lassen!!

Eure Pia

 

Newsletter aus Frankreich - Experiences in La Giraudiere

Hugo Müller, 19 Jahre alt, Europäischer Freiwilligendienst in Brossac, Frankreich

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Zwischenbericht - EVS in Norwegen

Karl Meyer, 20 Jahre alt, Europäischer Freiwilligendienst in Vinstra, Norwegen

Karl Meyer EVS Norwegen 2018 2019

Es sind mittlerweile circa fünf Monate vergangen, seit ich im Oktober 2018 mein europäisches Freiwilligenjahr in Norwegen begonnen habe. Das Projekt, mit dem ich insgesamt zehn Monate im ländlich gelegenen Ort Vinstra verbringen werde, ist von der Organisation Ung i Midtdalen organisiert. Der Name bedeutet übersetzt “Jugend in Midtdalen” und beschreibt die Funktion der Organisation recht gut, da ihre Hauptaufgaben im Engagement mit lokaler Jugend liegt, wobei auch ein Fokus auf internationale Erfahrungen gelegt wird, wie zum Beispiel Schüleraustausche, Reisen mit kleineren Jugendgruppen und auch das EVS, in dem ich mich derzeit befinde.

          Meine Zeit hier ist bis jetzt nahezu durchgehend durch positive Erfahrungen geprägt, sei es innerhalb meiner Freiwilligenarbeit oder außerhalb, im Kontakt mit Norwegen und seinen Einwohnern. Ich lebe in einem schönen Apartment am Rande Vinstras zusammen mit einer französischen Freiwilligen namens Manon, mit der ich auch alle meine Aufgaben teile. Wir verstehen uns sehr gut, kochen, reisen und verbringen generell viel Zeit zusammen und sind uns einig, dass es für uns bis jetzt sehr hilfreich war, einen anderen Freiwilligen bei sich zu haben, um das EVS und Norwegen so erfolgreich wie möglich zu erleben.

Unser wöchentlicher Arbeitsplan besteht aus vier Nachmittagen in so genannten Ungdomsklubbs, Jugendclubs, in denen Jugendliche von circa 13-18 Jahren komplett freiwillig und schulunabhängig die Möglichkeit haben, ihre Freizeit so zu gestalten, wie sie möchten. Zwei von diesen Nachmittagen arbeiten wir in Vinstras Ungdomsklubb mit durchschnittlich ca. 80 Jugendlichen, die anderen beiden fahren wir in den Nachbarort Ringebu und arbeiten dort mit etwa 40 Jugendlichen. Unsere Hauptaufgabe in beiden Clubs ist, die Besucher zu engagieren und ihnen zu helfen, ihre zeit selbst positiv zu gestalten. Dies kann in der Form von geplanten Aktivitäten wie zum Beispiel Billiardturnieren oder Quizabenden geschehen, ist aber häufig auch spontaner und individueller, zum Beispiel bei spontanen Schachspielen, Videospiel-Herausforderungen oder wenn die Jugendlichen mir spaßeshalber lokalen norwegischen Dialekt beibringen. Weitere Aufgaben in den Clubs beinhalten das zubereiten und verkaufen von simplen Gerichten und organisatorische Aufgaben wie Entscheidungen, für was das Budget des Clubs genutzt werden sollte. Meine Aktivität in den Jugendclubs, wenn auch manchmal anstrengend, fällt mir normalerweise ziemlich leicht, da viele der Jugendlichen sehr interessiert daran sind, mit mir Kontakt aufzunehmen und mich generell in Aktivitäten mit einbeziehen. Eine große Hilfe hierbei sind meine Mitarbeiter: Sowohl meine Mitfreiwillige als auch unsere “Vorgesetzten”, die norwegischen Angestellten in den Clubs, sind alle sehr kooperativ und wir verstehen uns sehr gut. Der Leiter des Clubs in Vinstra hat uns sogar schon mehrmals zu sich eingeladen und wir genießen jeden Kontakt mit ihm.

Außerhalb der Ungdomsklubbs engagiere ich mich außerdem in der lokalen weiterführenden Schule, wo ich im Deutschunterricht helfe und derzeit auch einen Deutsch-Spanisch-Norwegischen Schüleraustausch mitorganisiere. Diese Aufgaben finde ich interessant, da ich vorher noch nie auf Deutsch als Sekundärsprache geguckt habe, und diesen Perspektivwechsel sehr genieße. Die Deutschlehrer der Schule sind immer sehr freundlich und dankbar für meine Mitarbeit, was mir meine Aufgaben erleichtert. Zu diesen beiden Aufgaben kommt ein Norwegischkurs für erwachsene Flüchtlinge und Migranten, den ich drei Tage pro Woche besuche und sehr genieße. Dies ist zum Teil, weil mich die Sprache interessiert und es mir leicht fällt, zu lernen, aber gleichzeitig genieße ich auch den Kontakt zu Flüchtlingen, welche sehr freundlich sind und eine äußerst spannende Perspektive auf das Leben in Norwegen bieten.

Mit all diesen Aufgaben ist meine durchschnittliche Woche hier in Norwegen recht voll und strukturiert, was für mich kein Problem ist. Die Zeit vergeht wie im Flug und trotz allem habe ich genug Freizeit um meinen Interessen nachzugehen. So habe ich über meinen Mentor Endre, ein Zwanzigjähriger, der sich in der lokalen Politik engagiert, ein paar norwegische Kontakte knüpfen können. Außerdem bietet Vinstras Umgebung hervorragende Skimöglichkeiten, die ich schon mehrmals genutzt habe und die noch bis April geöffnet bleiben, und ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio in Vinstra, was mir sehr wichtig ist. Durch das Anfangs- und Midtermseminar für EVS-freiwillige habe ich außerdem Kontakte in ganz Norwegen geknüpft, mit denen ich mich über meine Erfahrungen austauschen kann und die ich auch besuchen kann. So hatten meine Mitbewohnerin und ich in einer Ferienwoche im Februar die Möglichkeit, sehr weit nördlich nach Narvik zu reisen, um dort einen italienischen Freund zu besuchen. Die Reise war eine wunderbare Möglichkeit, mehr von Norwegens wunderbarer Natur zu sehen, und wir hatten sogar das große Glück, in einer sternenklaren Nacht Polarlichter sehen zu können. Abgesehen von dieser Reise haben wir auch ein vorweihnachtliches Wochenende in Trondheim verbracht, um den dortigen Weihnachtsmarkt und die Stadt zu erleben, und Silvester in Oslo gefeiert und dabei so viel Kultur wie möglich in drei Tage gepackt. Außerdem liegt Vinstra nicht weit von einem bergigen Nationalpark namens Rondane, in dem wir schon mehrere Male wandern waren. Wir nutzen also jede Gelegenheit, um so viel von Norwegen zu erleben wie möglich, sei es lokal oder weit entfernt.

Unter anderem dabei erfahren wir immer große Unterstützung von unserer Koordinatorin vor Ort, Mari. Sie hilft uns mit jeglichen Problemen und ist immer für uns da, und unsere Beziehung ist sehr positiv und offen. So bucht sie zum Beispiel Zugtickets für uns und gibt uns Auskünfte über alle lokalen Kultur- und Aktivitätsmöglichkeiten. Wenn größere Probleme mit meinem Aufenthalt entstehen würden, würde ich mich definitiv wohl fühlen, mich damit an sie zu wenden, doch das ist bis jetzt zum Glück noch nicht nötig geworden. Alles in allem fühle ich mich derzeit sehr wohl: Meine Aufgaben sind erfüllend, aber nicht zu anstrengend, meine Freizeit nutze ich so gut ich kann, und Heimweh ist für mich nicht wirklich ein Thema. Ich lerne viel und hoffe, über meine Arbeit auch einen Lerneffekt in den Menschen, mit denen ich arbeite, zu erzielen.  Ich freue mich auf ein paar anstehende größere Projekte, die ich mitorganisieren werde, wie zum Beispiel ein Camping-Wochenende im Sommer, und auch privat freue ich mich auf weitere Reisen und Erfahrungen mit Norwegen und Norweger*innen.

 

Zwischenbericht - Meine ersten 6 Monate in Frankreich
Pia Lukanz, 19 Jahre alt, Europäischer Freiwilligendienst in Elbeuf, Frankreich

Schon fast ein halbes Jahr ist es nun her, dass ich zuhause meine Koffer gepackt habe, um mich auf den Weg nach Frankreich, genauer gesagt nach Elbeuf, eine kleine Stadt in der Normandie, die 120 Kilometer westlich von Paris liegt, zu machen und dort mein Jahr des Europäischen Freiwilligendienstes zu beginnen.
Es ist verrückt, wie schnell die Zeit vergeht, denn wenn ich mich jetzt zurückerinnere, an all das, was ich hier schon erleben durfte, kommt es mir vor, als ob ich schon viel, viel länger hier bin ! Aber zuallererst noch einmal zurück zum Anfang :

Am 10. September 2018 habe ich mich in den Zug in Richtung Frankreich gesetzt und wusste natürlich, für welches Projekt ich mich beworben hatte und was mich diesbezüglich erwarten würde, trotzdem war ich total gespannt, wie es denn wirklich sein würde, in meiner Organisition, der MJC (Maison des Jeunes et de la Culture), als Freiwillige mitzuarbeiten, ob ich nette neue Freunde kennenlernen würde, ob mir das Französischlernen wohl leicht fallen würde und allgemein, ob ich mich gut einleben werde und mich auch dort etwa irgendwann zuhause fühlen würde ?
So startete ich voller Vorfreude in diese neue Erfahrung, in eine andere Ecke Europas.
Zu Anfang kann ich nur sagen, dass es für mich überhaupt nicht schwierig war, mich hier gut einzuleben, denn alle Mitarbeiter der MJC sind mir super herzlich und hilfsbereit begegnet, und haben die 4 anderen Freiwilligendienstler und mich mit offenen Armen empfangen, sodass man sich einfach nur wohlfühlen konnte. Die vier anderen Freiwilligen sind Yiota (29, Griechenland), Georgi (27, Bulgarien), Belén (23, Spanien) und Noah (auch 19, er kommt auch aus Deutschland und macht, nicht wie wir 4 anderen EFD, sondern ,,Service Civique International‘‘). Mit ihnen wohne ich zusammen in einem Appartment, das 5 Minuten von unserer Organisation entfernt in der Mitte der kleinen Stadt liegt. Jeder von uns hat hier sein eigenes Zimmer, die Küche, Bäder und das Wohnzimmer nutzen wir gemeinsam. Mittlerweile sind wir so fest zusammengewachsen und verstehen uns so gut untereinander, dass ich garnicht daran denken möchte, dass unsere gemeinsame Zeit hier ein Ende hat, aber noch ist es ja zum Glück nicht so weit.

Zu Beginn unserer Freiwilligenzeit, durften wir uns alle Kurse und Workshops, die in der MJC angeboten werden, anschauen. Nach etwa 4 Wochen sollte sich dann jeder entscheiden, was ihm/ihr am meisten gefällt und wo man am liebsten mitarbeiten würden. Diese Entscheidung ist mir gar nicht so leicht gefallen, denn die MJC bietet viele verschiedene Workshops und Kurse an. Ich habe mich dafür entschieden, dass ich gerne sowohl bei der Hausaufgabenbetreuung von Grundschülern dabei sein wollte, als auch in Französischkursen den ehrenamtlichen Lehrern zu assistieren (falls ihr euch fragt, wie ich das ohne Kenntnisse über die Französische Sprache machen konnte: diese Kurse werden größtenteils von Migranten mit afrikanischen Wurzeln besucht, für die das Französische Alphabet völlig neu ist. So wurde in diesen Kursen damit begonnen, ihnen das beizubringen. Das war für mich natürlich einfacher zu verstehen als für sie, denn es ist dem Deutschen ja sehr ähnlich.)
Von nun an hatte dann jeder seinen eigenen ,,Stundenplan‘‘, der sich aus unseren jeweils individuell gewählten Aktivitäten und unserem eigenen Französischkurs (4h/Woche) zusammensetzt (was unseren eigenen Französischkurs betrifft: jeder hat zu Anfang einen Einstufungstest gemacht und je nachdem wie dieser ausgefallen ist, wurden wir dann in den entsprechenden Kurs gesteckt).
Auch haben wir als Gruppe Zeit dafür, gemeinsame Projekte zu organisieren, wie zum Beispiel, dass wir internationale Abende in der MJC planen und umsetzen. Wir arbeiten an einem Onlineblog und an einem Stand für eine Themenwoche der Nachhaltigkeit (oft gibt es auch Infotage oder Themenwochen, die in der MJC stattfinden, sodass eigentlich keine Woche einer anderen gleicht. Dort helfen wir dann in verschiedenen Workshops, beim Auf- und Abbauen ect..) und Einiges mehr.
Außerdem wurde uns die Möglichkeit angeboten, ein Mal pro Woche in einer anderen Organisation mitzuarbeiten. Diesen Vorschlag fand ich sehr cool, deshalb darf ich jetzt jeden Mittwochmorgen in einem Rastaurant helfen, wodurch einerseits meine Aufgaben noch vielfältiger werden und ich andererseits auch noch viel mehr Menschen treffe, was mir beides sehr gut gefällt, plus ich lerne neue Rezepte von der Küchenchefin, worüber sich vor allem meine Mitbewohner sehr freuen :)
Auch unsere Wochenenden sind ziemlich abwechslungsreich, da wir alle sehr, sehr viel Freude am Reisen haben und sehr unternehmungslustig sind. So können wir unsere freie Zeit perfekt dazu nutzen, sowohl unsere Umgebung, andere Regionen Frankreichs als auch andere wunderschöne Ecken in Europa zu erkunden, was wahnsinnig toll ist und wirklich viel Spaß macht. Dazu beigetragen hat auch das on-arrival-Seminar, denn dort haben wir viele andere EVSler aus ganz Frankreich kennengelernt, und nun können wir uns perfekt gegenseitig überall besuchen!

Natürlich gibt es auch schwierige Momente, in denen man sich wünscht, nah bei seiner Familie zu sein, was dann nicht geht. Oder es gibt Augenblicke, in denen es mit der neuen Sprache doch noch nicht so klappt, wie man es sich vielleicht vorgestellt hat, aber auch das macht einen stärker und allein fühle ich mich glücklicherweise nie.
Auch hat Georgi sich vor Weihnachten aus persönlichen Gründen dazu entschlossen, seinen Freiwilligendienst hier abzubrechen, was für uns alle ein sehr merkwürdiges Gefühl und sehr traurig war. Er wird uns aber wahrscheinlich im Sommer nochmal hier besuchen kommen, worauf ich mich schon jetzt wirklich freue. Und ich bin mir ganz sicher, dass wir ihn auch in Bulgarien, bei sich zuhause, besuchen werden! Um die freigewordene Stelle möglichst schnell wieder zu besetzen, hat Pascale, die Direktorin unserer Organisation, dauraufhin versucht, eine(n) neue(n) EVSler(in) zu finden und war erfolgreich. So sind wir seit Anfang Februar wieder zu fünft und freuen uns sehr, dass Diana (29, Spanien) in das leerstehende Zimmer in unserem Appartement eingezogen ist und unsere Gruppe wieder komplett macht !

Ich freue mich schon sehr auf jeden einzelnen Tag der kommenden 6 Monate, den ich hier erleben darf.  Darauf, noch mehr Französich zu lernen und besser sprechen zu können, auf die Ausflüge und Reisen, die wir schon geplant haben, das Midterm-Training und jedes Atelier in der MJC sowie weitere Projekte.
Und ich weiß schon jetzt, dass es die allerbeste Entscheidung meines Lebens war, hierhin zu kommen.
Liebste Grüße aus Frankreich!

Eure Pia :)